Ideenwettbewerb zur Zukunft

«morgen? Die Schweiz»: Unter diesem Titel hat Bundesrätin Doris Leuthard eine Ausschreibung lanciert, die sich an junge Erwachsene richtet. Fünf Fachhochschulen sind aufgerufen, Ideen für die Schweiz im Jahr 2035 zu entwerfen. Mehr Informationen hier.

1 Comment

  1. Michael Hofmann

    Guten Tag

    Ich halte es für typisch schweizerisch, diesen Ideenwettbewerb so unausgereift, ungenügend ausformuliert und nur auf die Schweiz; Gewohnt kleingeistig eingegrenzt, ausschließlich ein paar vorbestimmten Fachhochschulen zugänglich zu machen.

    Konkret meine ich damit das die Schweiz in die Zukunft investieren sollte und dieses Projekt mit etwas mehr Organisation und besser Finanzierungsabdeckung allen Schweizer-Innen zugänglich machen sollte.

    Die Schweiz hat die elitäre Angewohnheit zu meinen das der Staat Schweiz richtig funktioniert und man in die Bildungsinstitutionen Vertrauern haben darf. Schauen Sie sich doch diese Welt an erklären Sie mir bitte warum der Westen durch den erfolgreich etablierten Humanismus es doch nicht fertig gebracht hat, physische Gewalt und soziale Ausgrenzung zu stoppen oder gar dessen Entstehungscode verständlich zu entschlüsseln. Man sollte die Zukunft in Ruhe lassen, nicht verplanen, zweckentfremden mit vorbestimmten, vorformulierten Wunschgedanken ausfüllen wie ein Burnout erprobter Topmanager.

    Der Schlüssel der Zukunft liegt im Verstehen der Vergangenheit. Dieses Verstehen kann uns helfen, erdrückende, bevorstehende Zeitleere in unmittelbar zu gestaltenden Gegenwart zu integrieren.

    Die Schweiz ist abhängig von einer funktionierenden Aussenwelt. Grössere weltliche Probleme lassen sich politisch nicht beenden bis 2035. Das Zeitfenster für diesen Ideenwettbewerb kann so nur heissen die Bilateralen zu künden, aus den EGMR, der UNO, usw. auszutreten, die Grenzen schliessen und sich selber auf die Schulter klopfen. Gute Nacht CH!!

    Ich wünsche mir von einer amtierenden Bundesrätin das sie mit dem Zeitgeist großzügiger umgeht und der langsam stattfindenden Entwicklung die nötige Zeit zugesteht. Oder heisst es Time is Money? ich bin nicht dieser Meinung und setze mich unnachgiebig für eine bessre Wertschätzung der allgemeinen Befindlichkeit ein durch Einbeziehung sämtlicher sozialer Schichten.

    Besten dank für Ihre Kenntnisnahme und freundliche Grüsse

    Michael Hofmann, Ostermundigen Schweiz

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